Kirche zu Mirow - Kirchengemeinde Uelitz

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Die Kirche in Mirow im Landkreis Ludwigslust-Parchim
Auf einer Anhöhe am Rande des Wiesengebietes Lewitz erhebt sich von Linden eingerahmt, die Kirche in Mirow. Sie ist die jüngste unter unseren Kirchen und stellt insofern etwas Besonderes dar, da sie im Gegensatz zur Welle nach 1871 zu den wenigen ganz frühen neugotischen Kirchen gehört. An Stelle einer alten Feldsteinkirche, von der sich keine Darstellung erhalten hat, ist sie 1842 bis 1845 errichtet worden. Im Jahre 1884 ist der Turm errichtet, nachdem der alte Kirchturm, der zunächst stehen blieb, abgerissen war. Die Feldsteine der alten Kirche sind zu der den Kirchhof umgebenden Feldsteinmauer verwendet, was an einigen Stellen an Kalkmörtelresten sichtbar ist. Die Kirchhofsmauer wurde von vier ABM-Kräften neu aufgesetzt. Das Ergebnis ist im Vordergrund des Bildes zu betrachten.
Ein Blick in das Innere zeigt: Hier handelt es sich mit dem Kanzelaltar um reinen evangelischen Kirchenbau mit der Verbindung von Wort und Sakrament, Bibel und Heiligem Abendmahl. Das Altarbild stellt den brotbrechenden Christus dar, und ist eine Kopie eines Bildes aus der St. Georgenkirche in Parchim. Die Orgel, erbaut 1857 von Johann Heinrich Runge aus Hagenow, ist eine Ruine. Im Turm befindet sich eine alte Glocke ohne Jahreszahl ( Inschrift: helv got unde sancta anna solf derde ). An der Kirche ist die DDR-Vergangenheit ablesbar: Der Kirchturm wurde 1968 abgerissen, da der erforderliche Schiefer nicht beschaffbar war. Aus dem gleichen Grunde ist die Dachhaut 1976 statt mit Schiefer mit Aluminium ausgeführt worden. Insgesamt ist eine Renovierung dringend erforderlich. Hier tun sich Grenzen schmerzlich auf und eine kleine Kirchgemeinde kann nicht allein die Aufgabe der Bewahrung von Kulturerbe tragen.

Die Kirchgemeinde ist jedoch nur in der Lage, den Bau ohne Hilfe zu finanzieren. Wir suchen auf diesem Wege Unterstützung: Eine Dorfkirche und Ihre Gemeinde in Not! Vielleicht können Sie helfen? Vielleicht können Sie diese Information weitergeben oder auch die Internetadresse der Kirchgemeinde weiterempfehlen? Vielen Dank! Näheres hierzu unter Anschrift der Kirchgemeinde auf der Hauptseite.
Darum:  Helfen Sie uns, ein gutes Stück unserer mecklenburgischen Heimat zu bewahren! Anmerkung 17.11.2000 zur Orgel:
Durch einen Orgelkenner, Jan von Busch aus Schwerin, werden wir darauf aufmerksam gemacht, dass obige Aussage, 1976 von einem Schweriner Organisten gemacht, völlig unrichtig ist. Sie ist zwar stark verschmutzt und völlig verstimmt, kann aber wieder in Gang gebracht werden. Eine erste Untersuchung ergibt, dass der Schöpfbalg einen großen Riss aufweist. Dieser ist heute durch die Firma Hoffmann-Hamburg geschlossen worden. Dennoch muss der gesamt Balg erneuert werden. Dann besteht Hoffnung, dass die großen Erwartungen an den Klang erfüllt werden.
Johann Heinrich Runge (1811 bis 1885 ) aus Hagenow lieferte vor allem Kleinorgeln in den Raum Hagenow.
Die Mirower Orgel ist eine mechanische Schleifladenorgel mit einem Manual und angehängtem Pedal und besitzt sechs klingende Stimmen.
zur Seite über die Runge-Orgel in der Kirche in Mirow
Informationen
über den Zustand der Kirche zu Mirow und ihr Sanierungskonzept
Stand: Dezember 2005
Sanierung der Kirche zu Mirow
1.Bauabschnitt 2006


Allgemeines
Bis zu Beginn der 70er Jahre des 20.Jhds führten Undichtigkeiten am Dach und der Turmhaube zu starken Schäden an den Auflagern der Deckenbalken und Sparren. Umfangreiche Sanierungen wurden damals vorgenommen unter anderem auch die Bekämpfung des echten Hausschwammes - wie wir heute feststellen mußten jedoch ohne Erfolg. 1979 erfolgte die Neudeckung des Haupt- und Turmdaches mit Alufalzblechen auf einer Holzschalung.
Für jeden Kirchenbesucher sichtbar sind große Feuchteschäden im Gebäudeinnern, verursacht durch defekte Dachanschlüsse. Besonders schwerwiegend ist die unzureichende Dach- und Deckeninstandsetzung zu DDR-Zeiten. Vieles konnte damals nur unzureichend bzw. gar nicht repariert werden.
Deshalb ist eine Instandsetzung des Dach- und Deckentragwerkes dringend notwendig und mittlerweile unumgänglich! Es kommen somit beachtliche Kosten auf die Kirchgemeinde zu, denn die Kostenschätzung der gesamten
Baumaßnahme beläuft sich auf 126.000 €.
Glockenstuhl
Schäden an der Holztragkonstruktion
Wie man schon von außen erkennen kann sind fast alle Fenster des Turmes kaputt oder gar nicht mehr vorhanden. Laub, Regenwasser und Tiere haben mit der Zeit zum Verfall von Mauerwerk und Holzkonstruktionen beigetragen.
So sind auch die drei den Glockenstuhl tragenden Deckenbalkenköpfe fast komplett durchgefault und somit ist die Tragfähigkeit des Glockenstuhls nicht mehr gegeben. Ein durch die Schwingungen verursachter Bruch der Balkenköpfe hätte jederzeit passieren und das Leben der Glöckner bzw. Gottesdienstbesucher gefährden können - daher nun das sofortige
Läuteverbot!
Instandsetzungsaufwand Glockenturm
In einem 1.Bauabschnitt sollen die Fenster repariert bzw. erneuert werden, der Glockenturm muß gereinigt und die defekten Fußbodenbeläge müssen erneuert, der Glockenstuhl muß komplett saniert werden. In diesem Zuge soll auch die alte Turmuhr restauriert und das auf dem Dachboden gefundene Rosettenfenster nach Möglichkeit wieder eingebaut werden.
Sakristei
Schäden an Dach und Decke der Sakristei
Seit Jahrzehnten regnet es durch das Dach der Sakristei. Der Deckenputz ist abgeplatzt und heruntergefallen, der Balkenkopf ist verfault und gebrochen. Dadurch ist das darunterliegende Holzparkett stark beschädigt und verfault. Und von außen gut zu erkennen ist der durchfeuchtete und veralgte Dach-Wandanschluß.

Instandsetzungsaufwand Dach und Decke
Der gesamte Anbau muß eingerüstet und das Dach aufgenommen werden. Eine Neueindekkung des Sakristeidaches ist mit glasierten Tonbibern vorgesehen. Der defekte Deckenbalken muß instandgesetzt werden, eine fachgerecht hergestellte Dachkehle und Wandanschluß sind erforderlich. Parkettfußboden und Wände müssen saniert und in diesem Zuge soll dann auch der aktive Hausschwammbefall im Bereich des Patronatsgestühls im Kirchenschiff bekämpft werden.

Die Sanierung des Dachstuhls sowie des Kircheninnern werden dann Bestandteil der weiteren Bauabschnitte sein.
"WENN DIE KIRCHE IM DORF BLEIBEN SOLL…"

Liebe Gemeindemitglieder, liebe Freunde der Kirche Mirow, liebe Bewahrer des schon von Weitem sichtbaren, markanten Wahrzeichens unseres Dorfes.
Helfen Sie mit, die Mirower Kirche zu sanieren.
Wir bitten Sie alle um Ihre Spende, damit wir unser zwingend notwendiges Bauvorhaben beginnen können.

Jede Spende, ob groß ob klein, zählt und wird dankbar entgegengenommen.

Und Anfang des Jahres soll es eine Ideenbörse zur Rettung der Mirower Kirche geben. Machen Sie mit, spenden Sie, packen Sie mit an, lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf, überlegen Sie mit, was wir machen können, um Geld zu sammeln für die Sanierung der Mirower Kirche.

Alle Spenden sind herzlich willkommen und auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne Spendenbescheinigungen aus!

Wir erbitten Spenden auf das Konto der Kirchgemeinde Uelitz
Acredobank Schwerin
BLZ: 760 605 61
Konto Nr.: 53 10 776
Stichwort: Sanierung Kirche Mirow
Die Kirche zu Mirow

Es gibt eine schriftliche Erwähnung des Dorfes Mirow aus dem 13.Jahrhundert,
in der die Kirche des Dorfes genannt wird. Zunächst war Mirow die Mutterkirche für Uelitz, bis sich die Verhältnisse umkehrten. Auf Resten des Feldsteinfundaments der früheren, im Mittelalter vorhandenen Mirower Kirche erbaute der Schweriner Baumeister Bartning 1842 auf Veranlassung des Herzogs, also des Patrons, das heutige neugotische Gotteshaus.
Die Mirower Kirche ist eine der frühesten Vertreterinnen der neugotischen Bauweise und wurde 1845 fertiggestellt.
Für Mecklenburger Kirchen selten ist der sog. Kanzelaltar.
Als Altargemälde sehen wir die "Emmausjünger", die Kopie eines Gemäldes, das der Großherzog der Georgenkirche in Parchim geschenkt hatte.
Wie viele Kirchen aus dieser Zeit ist auch die Mirower Kirche mit einer Orgel des Orgelbauers Friese (III) ausgestattet, die vor einigen Jahren restauriert wurde und seitdem in jedem Gottesdienst feierlich erklingt.

Nähere Informationen bekommen Sie in der Kirchgemeinde Uelitz, Pastorin K. Gatscha, Grüne Str.5, 19077 Uelitz
Tel.: 03868 - 545, Fax.: 400 964

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