Gemeindebrief - Kirchengemeinde Uelitz

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Gemeindebrief
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Uelitz

Dezember 2018 bis Mai 2019


Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Uelitz
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Ihr Lieben,

ihr kennt das Märchen vom kleinen Mädchen mit den Schwefelhölzchen von Hans Christian Andersen (und falls doch nicht: unbedingt lesen!) ? Eine traurige Geschichte: Während die Familien in der Stadt in erleuchteten Stuben unter dem Weihnachtsbaum warm und zufrieden die Weihnachtszeit genießen, sitzt das kleine Mädchen bettelarmer Eltern einsam in der Kälte und muss ausgerechnet Streichhölzer verkaufen. - Für mich ist es das traurigste aller Märchen. Nicht nur weil das kleine Mädchen im Schnee erfriert, das vor allem. Aber auch, weil das Kind keinen einzigen Menschen auf der Welt hat, dem sie sich anvertrauen kann. Keiner, der sie sieht von denen, die an ihr vorbeigehen oder von denen, die in ihren warmen Stuben sitzen. Einziger, aber bittersüßer Trost ist ihre Großmutter, die sie am Ende im Himmel in die Arme schließt. -

Ich könnte schon wieder heulen. Schon als Kind ging es mir so, wenn meine Mutter meinem Bruder und mir in der Advents- und Weihnachtszeit dieses Märchen vorgelesen hat. Und doch bin ich meiner Mutter, die jetzt auch schon im Himmel ist, dankbar, dass sie nicht nur die fröhlichen Geschichten ausgesucht hat. Denn Hans Christian Andersen führt uns mit seiner dichterischen Schöpfung ganz dicht an den ersten Moment von Weihnachten und an seine Botschaft heran: „Seht die Menschen an, die auch heute in euren Dörfern und in der nächsten Stadt einsam und allein sind. In der Welt sind sie schutzlos, frierend und hungrig. Sie sind aber Geschwister Jesu, der im Stall in einer Futterkrippe lag und sie sind Verwandte des keinen Mädchens mit den Schwefelhölzchen. Werdet Licht und Wärme für Menschen wie sie. Oft reicht da schon ein Lächeln, ein Gespräch, ein offenes Ohr, eine Umarmung.

Manchmal muss es auch etwas Handfestes sein: Eine Einladung zum Essen, ein paar dicke Wollsocken oder ein Geldschein. Da wird es wirklich Weihnachten. Jesus hatte dieses Herz für die Armen und Leidenden. Er ist bis heute unser Stern, der uns mit seiner guten Botschaft, die er nicht nur gepredigt, sondern auch gelebt hat, beschenkt.

Liebe Gemeinde, auch Sie hier in der Kirchengemeinde haben mich beschenkt. Selten habe ich so viel versammelte Freundlichkeit und Herzenswärme erlebt. Auch in Verbindung mit der politischen Gemeinde und ihren Vertretern. Ihr strahltet etwas aus vom Weihnachtsgeheimnis, sogar ein gutes Jahr lang. Viele kleine Lichter und Wärmequellen durfte ich im Miteinander bei vielen Gelegenheiten einsammeln. Dafür bin ich sehr dankbar. Jetzt ziehe ich weiter. Das aber bleibt. Ich wünsche Euch den Segen Gottes alle Tage auf Erden und im Himmel … !

Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr! Euer Michael Galle

WEIHNACHTSGESCHICHTE – LUKAS

So beginnt die im Evangelium des Lukas, Kapitel 2, Vers 1-20, überlieferte Darstellung von Christi Geburt:

Es begab sich aber zur der Zeit, daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, daß alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war.

Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Laßt uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Unsere Gottesdienste

Monatsspruch März
 
Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu und dienst ihm allein. 1. Samuel 7,3

Monatsspruch April
 
Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen wird gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. Römer 8,18

Monatsspruch Mai

Es ist keiner wie du, und ist kein Gott außer dir. 2. Samuel 7.22

26. Mai           10:00 Uhr Gottesdienst in der Kirche Uelitz
30. Mai, 11:00 Uhr Regionale Andacht (Himmelfahrt) in Stralendorf, anschließend Picknick

Informationen und Berichte

Aus den Kirchengemeinderäten / Kirchenkreis
Von der neuen Stellenplanung im Kirchenkreis Mecklenburg sind auch unsere Kirchengemeinden betroffen: Gammelin – Warsow und Parum, Stralendorf – Wittenförden, Pampow – Sülstorf und Uelitz. Bisher gibt es in diesem Bereich insgesamt 3,75 Pfarrstellen und 1,25 Gemeindepädagogikstellen. Ab dem 1.1.2019 wird es zu Verschiebungen kommen. Der neue Stellenplan sieht für die genannten Kirchengemeinden insgesamt folgendermaßen aus: 3 Pfarrstellen, 1,75 Gemeindepädagogikstellen / Kirchenmusik und 0,25 Verwaltungsstelle.

Dabei gilt: an der derzeitigen Besetzung der Stellen ändert sich zunächst nichts. Während des Übergangs kann es aber dazu kommen, dass sich die jeweiligen Arbeitsbereiche etwas verändern werden.

Es ist dennoch kein gänzlich neuer Weg, den wir beschreiten wollen, denn die Kirchengemeinden arbeiten bei verschiedenen Projekten bereits seit langer Zeit in enger Kooperation zusammen. Der Konfirmandenunterricht findet regional statt, wir feiern gemeinsam das Johannifest und kooperieren in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Sie werden über die weitere Entwicklung in den Gemeindebriefen, in den Abkündigungen sowie den Amtsblättern informiert. Selbstverständlich können Sie uns auch gerne ansprechen.

Die Kirchengemeinderäte

Kinder -, Jugend- und Familienseite
Infos bei Gemeindepädagogin Josefine Krelle 0157-74655388

„Familienkirche für Groß und Klein“ einmal im Monat am Sonntag um 10 Uhr im Uelitzer Pfarrhaus mit anschließendem Kirchenkaffee und Bastelangeboten zum Thema.
Nächster Termin:

Krabbelgruppe – Krabbel-Frühstück – 9.30 Uhr bis 11 Uhr
9.30 Uhr bis 11 Uhr. Alle 14 Tage treffen sich Eltern mit Krabbelkindern am Dienstagvormittag zu einem gemeinsamen Frühstück im Uelitzer Pfarrhaus.
 Nächste Termine: 14.05, 28.05

Kindergruppe im Uelitzer Pfarrhaus
Für alle Kinder mit Lust zu einem bunten Nachmittag mit Spiel, Musik, Geschichten und Basteln. Jede Woche Dienstag um 15.30 Uhr!

Seniorenseite
Senioren treffen Senioren
Auch in diesem Jahr laden wir Sie wieder herzlich zu unserem Seniorenkreis in den Wintergarten nach Achterfeld ein. Ab 15 Uhr gibt es wieder Kaffee & Kuchen, Musik und Geschichten, Heiteres und Besinnliches in fröhlicher Runde.
 Nächster Termin: Dienstag, den 28.05.

Gottesdienst „Haus Achterfeld“
Wir laden auch Interessierte von außerhalb ein. Termine: 06.05., um 10 Uhr.

Klönsnak vonne Kirche
Im Dorfgemeinschaftshaus Rastow am 17. April um 14:00 Uhr – Andacht, Singen und Klönen bei Kaffee und Kuchen

Veranstaltung in der Pfarrscheune Uelitz

Donnerstag, 23.05. um 19.30: „Ich bin dann mal weg!“ - Bianka Wischnewski berichtet von ihrem Pilgerweg nach Santiago de Compostela.

Frühlingskonzert in der Kirche Kraak
 
am 25.05.2019 um 15.00 Uhr mit dem Chor "Nostalgie" aus Hagenow, anschließend gemütliches Zusammensein bei Johanniterwein und Co. Die Mitglieder des Chores kommen u.a. aus Russland und der Ukraine und leben heute in Hagenow und Umgebung. Sie singen Lieder aus ihrer Heimat und deutsche Volkslieder.

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